Die Plakatwerbung eines Stromanbieters im U-Bahnhof Mehringdamm in Berlin-Kreuzberg. Die Plakate sind mit dem Kommentar eines Sprayers versehen. Während Fahrgäste auf ihre U-Bahn warten, haben wir sie gefragt, was Werbung und Graffiti in ihnen auslösen.

Produziert am 18.05.2006

Fragen: Wenke Wegner
Kamera/Schnitt: Mirko Kubein

Teil I (oben): Was hat denn Jesus damit zu tun?


Teil II: Würde 'n Kind nie so sagen!




Teil III: Somebody 's got a job doin' graphics.




Teil IV: Einmal rauf schauen hilft, glaub ich, da nicht.




Teil V: Ich muss jetzt los!



Super, ich will mehr davon sehen. Kleine Schnibsel aus der Welt. Tolle Leute, jeder mit einer anderen Sicht und wie mit Worten gekämpft wird, ist beeindruckend. Sei es auf dem Plakat, sei es in der Auseinandersetzung oder ganz einfach im Ringen mit dem eigenen Sprachzentrum. Kompliment, schöne Interviews, alle drei, Inhaltlich und Visuell. So jetzt ist Schluß mit der Lobhudelei.

vielen dank. wir arbeiten weiter dran. war auch überrascht wie leute in so kurzer zeit so reife sachen von sich geben können.

Nicht nur das, auch die Blickwinkel. Die alte Frau, die völlig resistent gegen die eigentliche Werbeaussage, durch das Plakat hindurchsieht, sozusagen, und nur die Entstehung betrachtet. Die Tatsache, dass Eltern ihr Kind für so etwas hergeben. Scheinbar beschäftigt sie sich mit dem Thema, wie Eltern in der heutigen Zeit mit ihren Kindern umgehen und Kindern allgemein in der heutigen Zeit. Als ältere Dame ist ihr Blick da sicher anders. Wunderbar, sowas in einer kurzen Szene sehen zu können. Toll.

Diskursfilme! Ja, ich bin dafür! Alle Hände hoch.